Arbeitsmarkt und Projekte zur beruflichen Eingliederung


Das Interkulturelle Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz bietet seit 2004 in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren im Landkreis Kusel unterschiedliche Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen an. IKOKU erfüllt die Forderungen der DIN EN ISO 9001 und ist zudem zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung für Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (AZAV) nach § 45 SGB III.

Im Rahmen dieser Maßnahmen werden arbeitssuchende Jugendliche und Erwachsene betreut und bei der (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes und erfahrenes Personal, welches gute Kontakte zu den in der Region ansässigen Arbeitgebern besitzt und dem die strukturellen Bedingungen des hiesigen Arbeitsmarktes vertraut sind.

Unsere Projekte werden u.a. gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie sowie das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Auch die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter und der Landkreis Kusel sind wichtige Kooperationspartner.

 

Maßnahmen

Arbeitsgelegenheiten 2020

Die Maßnahme "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung" wird auch in diesem Jahr vom Landkreis Kusel als Maßnahmeträger durchgeführt. Die sozialpädagogische Betreuung, unter anderem, übernimmt weiterhin IKOKU. Mit dieser Maßnahme, die unter der Bezeichnung "Ein-Euro-Job" bekannt ist, stellt der Gesetzgeber ein wirksames Instrumentarium zur Re-Integration von Empfängern des Arbeitslosengeldes II zur Verfügung. Ziel ist es, die persönliche Situation jedes einzelnen Teilnehmenden zu verbessern, Vermittlungshemmnisse abzubauen und somit die Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu schaffen.

Der Landkreis Kusel bietet den Teilnehmenden vielfältige Einsatzmöglichkeiten für diese zusätzlichen und gemeinnützigen Arbeiten, die im Bereich der Landschafts- und Gartenpflege liegen. Die Arbeitsgelegenheiten umfassen bis zu 30 Stunden pro Woche für die Dauer von üblicherweise sechs Monaten. Im Rahmen dieser Maßnahme werden Berufserfahrungen aufgefrischt und neue Kenntnisse erworben.


 

Bedarfsgemeinschaftscoaching im Landkreis Kusel

Die Maßnahme "Bedarfsgemeinschaftscoaching im Landkreis Kusel" wurde im Januar 2018 unter dem Förderansatz "Bedarfsgemeinschaftscoaching" des Europäischen Sozialfonds (ESF) ins Leben gerufen. Diese Maßnahme wird 2020 weitergeführt. Zielgruppe der Maßnahme sind langzeitleistungsbeziehende Personen aus Bedarfsgemeinschaften, die höchstens einer geringfügigen Erwerbstätigkeit nachgehen sowie Personen mit Flüchtlingsstatus, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. Die Maßnahme ist eine Kombination aus ganzheitliche Coaching der Bedarfsgemeinschaft und einer intensiven Einzelbetreuung mit am individuellen Bedarf orientierten Unterstützungsmodulen. Die Laufzeit der Maßnahme beträgt wiederum ein Jahr.

Ziele der Maßnahme sind der Abbau von Hemmnissen, Erhöhung der Integrationsfähigkeit bei Teilnehmenden mit Flüchtlingsstatus und die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit. Dieses Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit Gesundheit und Demographie Rheinland-Pfalz, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie durch das Jobcenter.

Flyer zum Projekt:
BG-Coaching

Presse zum Projekt:
Bedarfsgemeinschaftscoaching - Individuelle Hilfe für Langzeitarbeitslose

Frauen aktiv in die Zukunf

Die Qualifizierungsmaßnahme "Frauen aktiv in die Zukunft" wurde speziell für die Belange von Frauen konzipiert. Zielgruppe der Maßnahme sind Frauen im Langzeitbezug und Neuzugezogene, die Anspruch auf Leistungen nach SGB II besitzen.

Mit einem ganzheitlichen Ansatz unterstützt die Maßnahme Frauen, um ihre berufliche und soziale Situation zu verbessern. Zentrale Elemente der Förderung sind neben einem genzheitlichen Coaching auch die Qualifizierung der Teilnehmerinnen durch unterschiedliche Module, unter anderem " Grundlagen finanzieller Lebensführung" und "Gesundheit". Exkursionen zu Betrieben der Region gehören ebenso zum Programm wie ein Praktikum. Die Laufzeit der Maßnahme beträgt wiederum ein Jahr.

Ziele der Maßnahme sind unter anderem die Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit, die Aktivierung und Stabilisierung der Teilnehmerinnen, die Verbesserung der festgestellten Handlungsbedarfe sowie die Erhöhung der Integrationsfähigkeit bei Teilnehmerinnen mit Migrationshintergrund.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit Gesundheit und Demographie Rheinland-Pfalz, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie durch das Jobcenter.

Flyer zum Projekt:
Frauen aktiv in die Zukunft

Presse zum Projekt:
Frauen aktiv in die Zukunft