Soziale und pädagogische Arbeit


In unserer modernen Gesellschaft werden an den Einzelnen und an die Familien immer größere Anforderungen gestellt. Dies führt häufig zu Ratlosigkeit bei allen Beteiligten und es entsteht ein Beratungsbedarf. Für die Bereiche Schule und Familie bieten wir in enger Kooperation mit den Trägern der Sozialhilfe, der Kommunen und der Arbeitsagentur ein an den jeweiligen Bedürfnissen orientiertes Hilfeangebot. Darüber hinaus begleiten wir Jugendliche in der Berufsfindungsphase im Rahmen der FSJ-Betreuung. Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fachtagungen, Fortbildungen, Arbeitskreisen und an Netzwerktreffen teil.

 

Freiwilliges Soziales Jahr - FSJ



Freiwilliges Soziales Jahr - "FSJ" - Basisinformationen

  • Du bist zwischen 16 und 27 Jahre alt, hast einen (Schul-)Abschluss in der Tasche, aber du hast noch keine Idee, wie es weitergehen soll?
  • Du bist auf der Suche nach etwas Sinnvollem, hast es aber noch nicht gefunden?
  • Die aktuelle Situation durch das Coronavirus hat deine Pläne vereitelt und du suchst eine Alternative?
  • Du hast den gewünschten Studienplatz nicht bekommen?
  • Oder willst du dich beruflich neu orientieren?

Wenn du nicht älter als 27 Jahre bist, dann könnte ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal die Antwort auf deine Fragen sein.

Das FSJ (Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr) ist ein Freiwilligendienst in sozialen Bereichen. Die Rahmenbedingungen für das Freiwillige Soziale Jahr sind im Jugendfreiwilligendienstegesetz (kurz: FSJ-Gesetz) niedergelegt. Ein FSJ kann in unterschiedlichen Bereichen absolviert werden. IKOKU bietet Einsatzstellen im Bereich Kinder- und Jugendarbeit.

Warum ist das FSJ eine gute Entscheidung?

  • wertvolle Schlüsselqualifikationen - ein dickes Plus in Deinem Lebenslauf

    Während deines Freiwilligendienst und den vorgeschriebenen Seminaren lernst du deine Kompetenzen und Begabungen zu erkennen und förderst diese. Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsstärke, Team- und Konfliktfähigkeit und interkulturelle Kompetenz werden zusätzlich in den Seminaren gefördert.

  • Zeit sinnvoll nutzen

    Der Freiwilligendienst wird als Vorpraktikum für viele soziale Berufe und Studiengänge aber auch als Wartesemester anerkannt. Du machst (erste) berufliche Erfahrungen, tust etwas Sinnvolles und hast auch noch Spaß dabei. Die Zeit im FSJ wird zum Erwerb der Fachhochschulreife anerkannt. Zudem kann die Zeit angerechnet werden für Numerus Clausus (NC-)Punkten oder als Wartezeiten für die Hochschulen (variiert allerdings an den Hochschulen)

  • Erfahrungen sammeln - beruflich und privat

    In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sammelst du viele persönliche und fachliche Erfahrungen. Während der Seminare kannst du dich mit anderen FSJ´ler austauschen und neue Freundschaften schließen.

  • Absicherung

    Während deines Freiwilligendienstes erhältst du ein Taschengeld in Höhe von 350,00 € im Monat. Zudem hast du weiterhin Anspruch auf Kindergeld und bist über IKOKU Renten- und sozialversichert.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!

Einsatzstellen - Träger - Einsatzbereiche

Wenn du dich mit dem Gedanken trägst, dich in einem freiwilligen sozialem Jahr zu engagieren, wirst du immer wieder auf die drei Begriffe Einsatzstelle, Träger und Einsatzbereich stoßen.

Im FSJ arbeitet man ganztägig. Es handelt sich um praktische Hilfstätigkeiten in Einrichtungen, die dem Gemeinwohl dienen. Diese Einrichtungen, werden vom Gesetz "Einsatzstellen" genannt. Einsatzstellen sind also beispielsweise Pflegeheime, Kliniken, Kindergärten, Behinderteneinrichtungen, Rettungsdienste, Krankenhäuser oder kulturelle und Einrichtungen des Sports. Einsatzstellen für einen Freiwilligendienst über IKOKU sind ein Jugendzentrum sowie Kindergärten und Grundschulen in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal.

Während deiner Tätigkeit lernst du den Alltag in den Einsatzstellen kennen. Du arbeitest mit Kindern oder Jugendlichen und sammelst viele persönliche und fachliche Erfahrungen. Du wirst von einer Fachkraft eingearbeitet, angeleitet und betreut. Darüber hinaus finden verpflichtende Seminare statt. Die gesetzlich vorgeschriebenen 25 Seminartage dienen der Kompetenzerweiterung und zur beruflichen Orientierung.

Die Einsatzstelle ist einer zentralen Stelle zugeordnet. IKOKU ist so eine zentrale Stelle und wird daher als Träger bezeichnet. Der Träger hat die Gesamtverantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des FSJ. Wir unterstützen die praktischen Anlieger der Einsatzstelle in der pädagogischen Betreuung der Freiwilligen, indem wir Anleitertreffen oder Einsatzstellengespräche durchführen. Wir organisieren auch die Seminare und führen diese durch.

Freiwillige können in unterschiedlichen Einsatzbereichen und Einsatzfeldern ihr FSJ absolvieren. IKOKU vermittelt Freiwillige in die Einsatzbereiche "Kinder und Jugendliche" und "Schulen".

Weitere Informationen zum FSJ (unter dem Motto: Soziale Arbeit "Live" erleben) findest Du auf der Startseite der Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz:

LAG Freiwilligendienste

Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Martina Drumm
Tel.: 06381 / 917530-18
E-Mail: martina.drumm@ikoku.de

Ambulante Hilfen



Unsere Angebote der ambulanten Hilfen reichen vom betreuten Wohnen junger Menschen in eigenen Wohnungen, über die sozialpädagogische Familienhilfe bis hin zur Erziehungsbeistandschaft.

  • „Betreutes Wohnen“ ist eine ambulante, erzieherische Betreuungsform der Jugendhilfe mit dem Ziel der selbständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung und der sozialen Integration. Sie basiert auf einer sozialpädagogischen intensiven und individuellen Betreuung. Die Klienten werden dabei in ihren eigenen Wohnungen betreut. Ziel ist es u.a. durch Hilfe zur Selbsthilfe ein eigenverantwortliches Leben führen zu können.
  • „Sozialpädagogische Familienhilfe“ ist eine Form der Erziehungshilfe. Ihre Aufgabe ist es, Familien durch intensive Betreuung und Begleitung zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Familienhilfe wird insbesondere bei Problemen in der Erziehung, der Alltagsbewältigung oder bei schweren Konflikten und Krisen installiert. Diese Art der Hilfe richtet sich i.d.R. an die gesamte Familie. Es handelt sich dabei um eine aufsuchende Form der ambulanten Hilfe.
  • In der „Erziehungsbeistandschaft“ sollen Jugendliche bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützt werden. Ziel ist es, unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie die Verselbständigung des Jugendlichen zu fördern.

Ihre Ansprechpartner:

Matthias Mattern
Sozialpädagoge B.A.
Mobil: 0151 / 70335176
E-Mail: matthias.mattern@ikoku.de

Sabine Müller
Pädagogische Fachkraft
Mobil: 0151 / 55450444
E-Mail: sabine.mueller@ikoku.de

Schulsozialarbeit



Das Angebot der Schulsozialarbeit richtet sich an Schwer, Eltern oder Personensorgeberechtigte, sonstige Bezugspersonen und Lehrer. Schulsozialarbeit bietet Unterstützung bei Anliegen im schulischen und familiären Umfeld. Sie ist ein vertrauliches und unabhängiges Beratungsangebot und versteht sich als Brücke zwischen Schule und Jugendhilfe. Die Schwerpunkte liegen In der Einzelberatung und präventiven Arbeit mit Schülern, Schülerinnen und Schulklassen zu Themen des Sozialen Lernens sowie in der Unterstützung un Intervention bei aktuellen Problemlagen.

Das Aufgabenfeld umfasst:

  • Beratung und Intervention bei Konfliktsituationen zwischen allen am Schulleben Beteiligten;
  • Beratung und Intervention bei persönlichen Krisensituationen (u.a. Lernschwierigkeiten, Schulabstinenz, besondere familiäre Belastungen);
  • Netzwerkarbeit (u.a. Vermittlung von außerschulischen Hilfsangeboten im regionalenUmfeld).

Die Schulsozialarbeit findet in der Regel in der Schule statt. Gespräche können aber auch in unseren Geschäftsräumen geführt werden oder bei den Jugendlichen zu Hause. Im Bedarfsfall können von un zusätzliche Integrationsfachkräfte gestellt werden.




Ihre Ansprechpartner:

Realschule plus Altenglan und Jakob-Muth-Schule Kusel
Nadine Apfel
Dipl. Pädagogin
Mobil: 0151 / 40 800 553
E-Mail: nadine.apfel@ikoku.de

Realschule plus Kusel
Hans Aulenbacher
Dipl. Sozialpädagoge (FH)
Mobil: 0151 / 655 23 105
E-Mail: hans.aulenbacher@ikoku.de

IGS Schönenberg-Kübelberg / Waldmohr
Estevao Pires Gaspar
Dipl. Sozialpädagoge
Tel.: 06373 / 811016 (SK) od. 06373 / 5063112 (WM)
Mobil: 0160 / 91032225
E-Mail: estevao.gaspar@ikoku.de

BBS Kusel
Martina Zimmer
Dipl. Sozialarbeiterin (FH)
Tel.: 06381 / 924232
Mobil: 0171 / 8337457
E-Mail: martina.zimmer@bbs-kusel.de