Soziale und pädagogische Arbeit


In unserer modernen Gesellschaft werden an den Einzelnen und an die Familien immer größere Anforderungen gestellt. Dies führt häufig zu Ratlosigkeit bei allen Beteiligten und es entsteht ein Beratungsbedarf. Für die Bereiche Schule und Familie bieten wir in enger Kooperation mit den Trägern der Sozialhilfe, der Kommunen und der Arbeitsagentur ein an den jeweiligen Bedürfnissen orientiertes Hilfeangebot. Darüber hinaus begleiten wir Jugendliche in der Berufsfindungsphase im Rahmen der FSJ-Betreuung. Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fachtagungen, Fortbildungen, Arbeitskreisen und an Netzwerktreffen teil.

 

Schulsozialarbeit



Das Angebot der Schulsozialarbeit richtet sich an Schüler, Eltern oder Personensorgeberechtigte, sonstige Bezugspersonen und Lehrer. Schulsozialarbeit bietet Unterstützung bei Anliegen im schulischen und familiären Umfeld. Sie ist ein vertrauliches und unabhängiges Beratungsangebot und versteht sich als Brücke zwischen Schule und Jugendhilfe. Die Schwerpunkte liegen in der Einzelberatung und präventiven Arbeit mit Schülern und Schulklassen zu Themen des Sozialen Lernens sowie in der Unterstützung und Intervention bei aktuellen Problemlagen.

Das Aufgabenfeld umfasst:

  • Beratung und Intervention bei Konfliktsituationen zwischen allen am Schulleben Beteiligten;
  • Beratung und Intervention bei persönlichen Krisensituationen (u.a. Lernschwierigkeiten, Schulabstinenz, besondere familiäre Belastungen);
  • Netzwerkarbeit (u.a. Vermittlung von außerschulischen Hilfsangeboten im regionalen Umfeld).

Die Schulsozialarbeit findet in der Regel in der Schule statt. Gespräche können aber auch in unseren Geschäftsräumen geführt werden oder bei den Jugendlichen zu Hause. Im Bedarfsfall können von uns zusätzliche Integrationsfachkräfte gestellt werden.

Ihre Ansprechpartner:

Realschule plus Altenglan und Glan-Münchweiler
Nadine Apfel
Dipl. Pädagogin
Tel.: 06381 / 4290-662 od. 06383 / 92596-20
E-Mail: nadine.apfel@ikoku.de

Realschule plus Kusel
Hans Aulenbacher
Dipl. Sozialpädagoge (FH)
Mobil: 0151 / 655 23 105
E-Mail: hans.aulenbacher@ikoku.de

IGS Schönenberg-Kübelberg / Waldmohr
Estevao Pires Gaspar
Dipl. Sozialpädagoge
Tel.: 06373 / 811016 (SK) od. 06373 / 5063112 (WM)
Mobil: 0160 / 91032225
E-Mail: estevao.gaspar@ikoku.de

Ambulante Hilfen



Unsere Angebote der ambulanten Hilfen reichen vom betreuten Wohnen junger Menschen in eigenen Wohnungen, über die sozialpädagogische Familienhilfe bis hin zur Erziehungsbeistandschaft.

  • „Betreutes Wohnen“ ist eine ambulante, erzieherische Betreuungsform der Jugendhilfe mit dem Ziel der selbständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung und der sozialen Integration. Sie basiert auf einer sozialpädagogischen intensiven und individuellen Betreuung. Die Klienten werden dabei in ihren eigenen Wohnungen betreut. Ziel ist es u.a. durch Hilfe zur Selbsthilfe ein eigenverantwortliches Leben führen zu können.
  • „Sozialpädagogische Familienhilfe“ ist eine Form der Erziehungshilfe. Ihre Aufgabe ist es, Familien durch intensive Betreuung und Begleitung zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Familienhilfe wird insbesondere bei Problemen in der Erziehung, der Alltagsbewältigung oder bei schweren Konflikten und Krisen installiert. Diese Art der Hilfe richtet sich i.d.R. an die gesamte Familie. Es handelt sich dabei um eine aufsuchende Form der ambulanten Hilfe.
  • In der „Erziehungsbeistandschaft“ sollen Jugendliche bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützt werden. Ziel ist es, unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie die Verselbständigung des Jugendlichen zu fördern.

Ihre Ansprechpartner:

Norbert Hahn
Dipl. Pädagoge
Mobil: 0176 / 22340524
E-Mail: norbert.hahn@web.de

Matthias Mattern
Sozialpädagoge B.A.
Mobil: 0151 / 70335176
E-Mail: matthias.mattern@ikoku.de

Sabine Müller
Pädagogische Fachkraft
Mobil: 0151 / 55450444
E-Mail: sabine.mueller@ikoku.de

Pädagogische Betreuung FSJ



Das „Freiwillige Soziale Jahr“ (FSJ) bietet jungen Menschen im Alter von 16 Jahren bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres die Möglichkeit, sich in verschiedenen Tätigkeitsfeldern auszuprobieren. Dabei kann das FSJ als Orientierung oder Überbrückung der Wartezeit bis zum Ausbildungs- bzw. Studienbeginn genutzt werden. Das „Freiwillige Soziale Jahr“ umfasst die praktische Tätigkeit in einer sozialen Einrichtung (Grundschulen, Kindertagesstätte und Jugendzentrum), bezogen auf einen zwölfmonatigen Einsatz, sowie die gesetzlich vorgeschriebenen 25 Seminartage. Während des Freiwilligen Sozialen Jahres werden die Teilnehmenden sowohl individuell betreut als auch innerhalb der Seminartage und –wochen begleitet.

Im Rahmen der pädagogischen Betreuung und Begleitung, die von pädagogischen Fachkräften des Interkulturellen Kompetenzzentrums geleistet wird, ist das Ziel die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden zu fördern, Begabungen, Erfahrungen und Kompetenzen zu erkennen und zu erweitern, Selbstständigkeit, „Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken“ (§ 3 II, Satz 2 FJGD) und das freiwillige soziale Engagement der jungen Menschen zu unterstützen. Gleichwohl stellt die Bildungsarbeit in den Seminaren zu Kommunikation, Teamfähigkeit, Konflikt und -bewältigung, Wahrnehmung, interkulturelle Kompetenz u.ä., sowie der Austausch über die Erfahrungen, die die Freiwilligen in der Einsatzstelle machen, einen Schwerpunkt der Seminararbeit dar. Die Seminargruppe selbst eröffnet die Möglichkeit sich mit gesamtgesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Problemlagen auseinanderzusetzen und diese aufzuarbeiten.

Ein zentrales Anliegen der Bildungsarbeit des FSJ insgesamt ist die bewusste Erarbeitung persönlicher und beruflicher Lebensperspektiven und Vermittlung von Schlüsselkompetenzen. Dies wird zudem unterstützt durch unmittelbare Erfahrungs- und Erlebnismöglichkeiten bei Exkursionen wie zum Beispiel Durchführung von Waldpädagogiktagen, Besuchen von verschiedenen sozialen Einrichtungen der Behindertenhilfe oder politisch-kulturellen Veranstaltungen.




Ihre Ansprechpartner:

Dr. Martina Drumm
Tel.: 06381 / 917530-18
E-Mail: martina.drumm@ikoku.de