Sonntag 24. September 2023: Ein interkulturelles Spaziergang durch Kusel
18. September 2023


Mit dem Jahr 2023 endete der Durchlauf 2022/23 des Projektes „Frauen aktiv in die Zukunft“. Wir haben an dieser Stelle immer wieder über diese Maßnahme berichtet, die sich an langzeitleistungsbeziehende Frauen aus den dem Bereich SBG II richtete, sowie an Frauen, die im Kontext der Fluchtmigration nach Deutschland gekommen sind und SGB II be­ziehen und leistungsbeziehende Frauen, die in Bedarfsgemeinschaften mit minderjährigen Kindern leben.

Neben individuellen Coaching-Gesprächen konnten die Teilnehmerinnen von Schulungen zu Themen wie beispielsweise Gesundheit, Aspekte der Schuldenvermeidung oder Berufsorientierung und -vorbereitung teilnehmen. Was nach trockenem Unterricht klingt, hat den Teilnehmerinnen Spaß gemacht und uns alle zu einem starken Team werden lassen.

Im Bereich Gesundheit verschaffte ein Bewegungsangebot in der Turnhalle des Horst-Eckel-Hauses den teilnehmenden Frauen Muskelkater und der neu im Projekt tätigen Fachkraft sehr positive Rückmeldungen.

Zum Ende des Projekts erfolgte eine anonymisierte Befragung der Teilnehmerinnen, bei der Maßnahme sehr positiv bewertet wurde. Alle befragten Teilnehmerinnen halten das Projekt für sinnvoll, die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden von IKOKU wurde zu 100% mit sehr gut bewertet. Ein Teil der Teilnehmerinnen nutzte die Befragung, um sich zu bedanken. An dieser Stelle seien zwei Kommentare stellvertretend genannt:

„Die Teilnahme an dem Projekt hat mr Spaß gemacht. Das Projekt hat mir geholfen, mein Deutsch zu verbessern. Und vereinbarte ein Praktikum für mich. Hat mir geholfen, Deutschland besser zu verstehen.“

„Die Schulungen und Gespräche waren für mich sehr gut, Präsenzveranstaltungen waren zu wenig“.

Der letzte Punkt wurde in der Planung im neuen Durchlauf der Maßnahme, der am 3.1.2024 mit den ersten Einzelgesprächen begann, berücksichtigt. Für das Projekt „Frauen aktiv in die Zukunft 2024“ sind wöchentliche Präsenzveranstaltungen vorgesehen.

Insgesamt nahmen 44 Frauen am Projekt teil. Im Verlauf der Maßnahme konnten mehrere Frauen erfolgreich an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. So verließen sechs Frauen die Maßnahme, weil sie eine sozialversicherungspflichtige Arbeit aufnahmen.

Die Maßnahme wurde durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus sowie durch das Jobcenter Kusel gefördert.Gleiches gilt für die Neuauflage der Maßnahme.

Interessierte Frauen, die ihre Situation verändern und etwas für sich erreichen wollen können sich gerne bei ihrem persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter oder bei IKOKU melden.